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WM 2002 Südkorea / Japan

UNSERE WM-REISE
(Bericht und 1.177 Fotos!)
Mit
einer eher peinlichen 0:1 Niederlage nahm am 9. Mai die Meisterschafts-Saison in
Ried ihr Ende, die unserer Austria aber immerhin den 4. Tabellenplatz und nach
langer Zeit wieder eine Europacup-Teilnahme bescherte.
Während unsere Spieler also ihren wohlverdienten Urlaub antreten konnten, gab
es für uns praktisch keine „Verschnaufpause“ und wurde zum „Aufwärmen“
das Champions-League-Finale in Glasgow besucht, welches Real Madrid gegen
Leverkusen mit 2:1 gewinnen konnte und erfolgte auch eine Fahrt zum
freundschaftlichen Länderspiel Österreichs gegen Deutschland nach Leverkusen
(6:2), ehe dann die Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan für uns
den krönenden Abschluss für diese Saison bildete.
Dies war dann auch wieder einmal die perfekte Gelegenheit, für längere Zeit
dem heimischen Fußballalltag zu vergessen und für fünf Wochen in eine
wirklich andere Fußballwelt einzutauchen.
Dabei wurde mit der 17. Fußball-Weltmeisterschaft erstmals eine
Weltmeisterschaft an zwei Länder vergeben (so wie zuletzt erstmals auch die EM
2000 in Belgien/Holland) und hatten wir für diese WM Seoul als unseren
zentralen Stützpunkt ausgewählt, von dem aus wir dann die Spiele in den
diversen koreanischen Städten besuchen konnten. Dies hat sich bereits bei den
letzten WM- und EM-Endrunden als die wesentlich bessere „Taktik“ erwiesen,
da das mühevolle Herumreisen mit dem gesamten Reisegepäck entfällt und dieses
am zentralen Stützpunkt belassen werden kann, während wir nur mit „leichter
Ausrüstung“ zu den diversen Spielen zu fahren brauchten.
Zunächst hatten wir aber den weiten Weg nach Asien vor uns, wobei wir zuerst am
Mittwoch, den 29.5. am Nachmittag nach Frankfurt flogen und dann per
Lufthansa-Jumbo direkt nach Seoul transportiert wurden, wo wir am nächsten Tag
(einen Tag vor dem Eröffnungsspiel) zur Mittagszeit eintrafen. Mit dabei im
Flugzeug auch bereits zahlreiche französische Fans, sodass schon beim Flug
erstmals eine kleine Einstimmung auf die bevorstehende WM erfolgte.
Nach unserer Landung in Seoul dann der erste „Kulturschock“: Da empfing uns
eine Freundlichkeit, die bei uns unvorstellbar wäre und wurde unter anderem am
Flughafen (so wie sonst auch später etwa auch in den Stadien - in denen z.B.
auch Rauchverbot herrschte - peinlich auf Sauberkeit geachtet und gab es etwa
auch im TV sogar eigene Werbespots zur Sauberkeit im Stadion! Nachdem uns am
Flughafen nach kleinen Anlaufschwierigkeiten der Geldumtausch gelungen war (und
wir dadurch binnen kurzer Zeit zu Millionären wurden) sowie auch das
Einwechseln unserer Gutscheine für die Bahn-Netzkarten problemlos funktionierte,
konnten wir auch noch den richtigen Bus finden, der uns zielgenau zu unserem
Hotel brachte, welches sich mitten im Zentrum von Seoul gleich bei einer
belebten Fußgängerzone und Einkaufsstraße befand, wobei Idealerweise in
dieser auch mehrere unserer bestens bewährten Fastfood-Restaurants vorhanden
waren, sodass es auch zu keinen Problemen mit der Verpflegung kommen konnte.
Jedenfalls für uns bemerkenswert, dass wir überall wo wir auftauchten
freundlichst begrüßt wurden (auch einfach nur beim Gehen auf der Straße) und
immer wenn wir etwa den Stadtplan aufblätterten sofort Einheimische fragten, ob
sie uns helfen könnten. So etwas ist bei uns einfach unvorstellbar. Allerdings
auch erschreckend, dass praktisch kaum einer Österreich (Austria) kannte und
fast immer mit Australien verwechselt wurde, lediglich Wien (Vienna) war dann
den Leuten ein Begriff (vor allem wegen der Musik) und war spätestens hier das
„Missverständnis“ mit Australien ausgeräumt.
Auch war die Zeitumstellung für uns weniger ein Problem als erwartet (diese
hatten wir regelrecht „verschlafen“), sodass wir uns dann am nächsten Tag
(Freitag, 31.5.) mit dem Eröffnungsspiel zwischen Weltmeister Frankreich
und Senegal völlig ausgeruht in unser WM-Abenteuer stürzen
konnten.
Zuvor brachten wir aber noch eine stets freundliche und hilfsbereite
Mitarbeiterin am Seouler Bahnhof fast zur Verzweiflung, bis wir endlich alle von
uns gewünschten Bahn-Reservierungen erledigt hatten.
Bereits Stunden vor dem Spiel wurde das Gelände rund um das World Cup Stadium
(es war eines der wenigen Stadien in Korea, das direkt mit der U-Bahn zu
erreichen war und kein eher umständlicher Shuttle-Bus benötigt wurde, bei dem
vor allem das Anstellen mühevoll war, wenn nach dem Spiel Zehntausende Besucher
befördert werden wollen) von den Fans aus allen nur möglichen Ländern
belagert, ehe dann nach einer beeindruckenden Eröffnungsshow, bei der auch alle
Besucher mittels Leuchtstiften und kleinen Trommeln mit eingebunden waren (und
mittels eigener „Einpeitscher“ zum jeweils richtigen Handeln aufgefordert
wurden), die WM beginnen konnte.
Vor 62.561 Zuschauern erreichte dabei dann Senegal gegen Titelverteidiger
Frankreich einen überraschenden 1:0 Erfolg und wurden dabei Erinnerungen an das
Eröffnungsspiel von 1990 in Mailand wach, bei dem wir natürlich ebenfalls live
im Stadion miterleben konnten, wie Kamerun beim 1:0 gegen Weltmeister
Argentinien die große Sensation lieferte.
WM-Fotos,
Teil A
(div. +
Frankreich - Senegal)
Danach gönnten wir uns einmal zwei Tage ohne Stadionbesuch, die wir dazu
nutzten, die nähere Umgebung zu erkunden und dabei feststellen mussten, dass es
praktisch unmöglich war, trotz genauer Adressangabe die richtige Stelle zu
finden, da Hausnummern oder auch Straßenbezeichnungen so gut wie nicht
vorhanden oder unleserlich waren. Dabei war dann aber die Hilfsbereitschaft der
Einheimischen unbeschreiblich, die stets immer zur Stelle waren und dafür
sorgten, dass wir an den richtigen Ort gelangen konnten.
An diesen zwei Tagen mit der „Erkundungsphase“ verfolgten wir die Spiele nur
im TV, ehe es für uns dann so richtig los ging und wir am Montag (3.6.) per
Bahn quer durch Korea in den Süd-Osten nach Ulsan fuhren, wo selbst unser
Taxifahrer große Probleme hatte, sich zurecht zu finden und erst nach mehreren
Telefonaten mit unserem Hotel dieses finden konnte. Dazu kam noch, dass dort in
der „Provinz“ praktisch keiner (nicht der Taxifahrer oder etwa auch im
Hotel) Englisch verstand und sich alle irgendwie durchwursteln mussten.
Wenigstens zum Stadion konnte dann unser Taxler den Weg problemlos finden und
war im Monsu Stadion von Ulsan vor 33.378 Zuschauern die Türkei
dann auf dem Weg zur nächsten Sensation, doch konnte Brasilien in
der Schlussphase das Spiel noch umdrehen und 2:1 gewinnen. Dabei hat es sich
neuerlich voll bestätigt, dass Spiele von Brasilien einfach zum Pflichtprogramm
jeder Weltmeisterschaft gehören (einerseits wegen der Mannschaft, aber auch
wegen deren Fans) und wir daher auch bisher bei jeder unserer
Weltmeisterschaften Brasilien-Spiele mit im Programm hatten (1990 in Italien
zwar nur 1 Spiel, 1994 in den USA dann 3 Spiele, 1998 in Frankreich 4 Spiele
sowie 2 Spiele beim WM-Vorbereitungsturnier 1997 in Frankreich).
Nach dem Spiel konnten wir dann eher per Zufall einen Shuttle-Bus ergattern, der
uns fast direkt zu unserem Hotel brachte, in dem übrigens ganz nach
koreanischem Brauch das Betreten des Zimmers in Schuhen nicht gewünscht war (so
wie übrigens auch in unseren Hotels in Seoul und Busan), da sich dort das Leben
(wie etwa auch Essen und Schlafen) am Fußboden abspielt - daher auch kein
Betreten in Straßenschuhen! Auch musste in koreanischen Restaurants am Boden
sitzend gegessen werden und man sich dabei ebenfalls die Schuhe ausziehen. Auch
mit ein Grund, weshalb wir in Korea westlichen Betrieben den Vorzug gaben (aber
natürlich auch wegen der dort angebotenen Speisen!). Abenteuerlich war dann
hier im Süden von Korea auch die Unterbringung im Hotel, wo trotz gebuchter
Zimmer im westlichen Stil ein Mitreisender in koreanischer Tradition am Boden
schlafend die Nacht verbringen musste.
Am nächsten Tag (4.6.) ging es dann per Bahn weiter nach Busan (mit über 4
Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Koreas), wo im Asian Main Stadium
erstmals Gastgeber Korea in das Geschehen eingriff. Ein Spiel, dem
eine ganze Nation entgegenfieberte und im ganzen Land die Anspannung zu spüren
war (wie wir selbst miterleben konnten bzw. auch mehrmals im TV zu sehen war).
Dabei sorgten dann bereits Stunden vor dem Spiel die bestens organisierten und
streng gedrillten koreanischen Fans für eine fast unglaubliche Stimmung und
gipfelte dann alles vor 48.760 Zuschauern in einem 2:0 Erfolg der gastgebenden
Koreaner gegen Polen, womit das ganze Land in Begeisterung
versetzt wurde. Die Tore der Koreaner (und die Bilder des jubelnden Trainers)
konnten in den nächsten Tagen wiederholt bewundert werden, egal ob im TV in
diversen Berichten, in Werbespots, in den Express-Zügen oder der U-Bahn (wo
sich ebenfalls TV-Geräte in den Waggons befanden). Es blieb einfach keine Möglichkeit
ungenutzt, um die Tore von Korea immer wieder zu zeigen und Koreas historischen
ersten Sieg bei einer WM zu feiern.
Beeindruckend für uns dabei die fast schon militärisch gestraffte Organisation
der Fans im Stadion und haben wir derartiges trotz unserer bereits zahlreich
besuchten Spiele noch nicht erlebt. Obwohl auch bei diesem Spiel fast alle
Besucher mit roten T-Shirts bekleidet ins Stadion kamen war optisch das
(hellere) Orange der Holländer, wie etwa bei der EM 2000, nicht zu überbieten.
Was sich aber akustisch und organisatorisch während des ganzen Spieles
abspielte war einfach unbeschreiblich und sprengte alles bisher erlebte.
Auch hier in Busan war dann etwa im Hotel eine Verständigung unmöglich und
konnten erst nach dem Eintreffen eines Dolmetschers (diese konnten gratis
angefordert werden!) die Formalitäten abgeschlossen werden. Wenigstens war aber
das Hotel (vom Bahnhof aus) bzw. das Stadion problemlos mit der U-Bahn
erreichbar, in der (so wie auch in Seoul) alle Stationen durchnummeriert waren,
sodass eine Orientierung auf Grund der Nummern möglich war, denn mit den
Stationsnamen konnte praktisch keiner etwas anfangen.
WM-Fotos,
Teil B
(div. +
Brasilien - Türkei und Korea - Polen)
Am folgenden Tag (5.6.) ging es für uns dann wieder mit der Bahn zurück in das
etwa 430 km entfernte Seoul, wo dann im Vorort Suwon (ideal erreichbar mit der
U-Bahn-Linie U1, ebenso wie der Seouler Vorort und Spielort Incheon) die USA
auf Portugal traf und wir zunächst eigentlich keine großen
Erwartungen hatten, sich dann aber vor 37.306 Zuschauern ein sensationelles
Match entwickelte, bei dem die Amerikaner mit 3:0 in Führung gehen konnten und
letztendlich zu einem überraschenden 3:2 Erfolg kamen.
Auch hier zeigte sich bei der rund einstündigen Rückfahrt mit der U-Bahn die
Freundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Koreaner, da wir ständig angesprochen
wurden und etwa auch Einladungen zu diversen fast täglich stattfindenden Partys
(mit Diner!) erhielten.
Danach war am 6.6. wieder Busan das Ziel unserer Kurzreise, wo sich vor 38.287
Zuschauern Frankreich gegen Uruguay mit einem
torlosen 0:0 zufrieden geben musste und fast vorzeitig das Aus für den
Weltmeister gekommen wäre. Erwähnenswert dabei noch, dass von den
Veranstaltern anscheinend knapp vor Spielbeginn viele Koreaner gratis in das
Stadion gelassen wurden, die dann die zahlreichen freien Plätze einnahmen und
so der Anschein eines vollen Stadions entstand, obwohl eigentlich vom
Fassungsvermögen her noch gut 15.000 Plätze hätten frei sein müssen!
Allerdings waren für den „Durchschnittskoreaner“ auch die Eintrittspreise
praktisch unerschwinglich, sodass diese eben auf einen Besuch im Stadion
verzichten mussten.
WM-Fotos,
Teil C
(div. + USA -
Portugal und Frankreich - Uruguay)
Nach diesen vier Tagen mit vier Spielen in drei verschiedenen Städten (Ulsan,
Busan, Suwon und wieder Busan) gönnten wir uns drei Tage Stadionpause, die wir
in Seoul zur Regeneration und zur Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten, Palästen
(deren Namen unaussprechlich waren und nicht wiedergegeben werden können) und
anderer interessanter Einrichtungen (wie etwa dem Olympia-Park mit dem
Olympia-Stadion, dem Seoul-Tower oder der Seouler „Donau-Insel“) nutzten und
lediglich via TV am WM-Geschehen mit dabei waren. Diese drei Tage Erholungspause
waren auch notwendig, um die nächsten Aufgaben problemlos bewältigen zu können,
da uns bis zu den letzten Gruppenspielen an jedem Tag der Besuch eines Spieles
erwartete.
So führte es uns dann am 10.6. ins etwa 300 km entfernte Daegu, wo Gastgeber Korea
sein 2. Gruppenspiel zu bestreiten hatte und letztendlich vor 60.778 Zuschauern
gegen die USA ein hochverdientes 1:1 erreichte. Selbst auf die
Gefahr hin sich zu wiederholen: Aber das Schauspiel der koreanischen Fans war während
des ganzen Spieles wieder mehr als beeindruckend und unbeschreiblich.
Am nächsten Tag wurden dann die ersten Gruppen abgeschlossen und hatten wir die
Wahl zum Besuch des Spieles Dänemark gegen Frankreich
in Incheon bzw. der Partie Senegal gegen Uruguay in Suwon, welche beide im Großraum
Seoul stattfanden und mit der U1 erreichbar waren, da wir für beide Spiele
bereits im Voraus mit unseren Kartenpaketen Eintrittskarten erworben hatten.
Unsere Wahl fiel dann auf das Frankreich-Spiel, da wir miterleben wollten, ob es
der regierende Weltmeister doch noch schafft, den Kopf aus der Schlinge zu
ziehen. Letztendlich waren dann 48.100 Zuschauer in Incheon Zeuge, wie die
Franzosen gegen Dänemark eine 0:2 Niederlage hinnehmen mussten, womit der
Weltmeister ohne einem einzigen Tor und nur einem Punkt als Gruppenletzter
wieder die Heimreise anzutreten hatte.
Nachdem wir vor vier Jahren beim größten Erfolg der „Grande Nation“ in
Paris live mit dabei waren konnten wir nun also deren schwärzeste Stunde
miterleben und ist wohl noch nie ein regierender Weltmeister bei seiner
versuchten Titelverteidigung derart gedemütigt worden. Da nützte dann auch der
erste Einsatz des Weltfußballers Zidane nichts mehr, um diese Blamage
abzuwenden!
WM-Fotos,
Teil D
(div. + Korea
- USA und Frankreich - Dänemark)
Am 12.6. begaben wir uns dann per Bahn ins etwa 160 km entfernte Daejeon, wo
nach einer Eröffnungsfeier unsere allseits bekannten Spanier
gegen Südafrika antreten mussten. In dieses kleine Provinznest dürften
sich bisher wohl kaum Europäer vorgewagt haben, denn wir wurden im Stadion von
den „Einheimischen“ bestaunt, bewundert und fotografiert, wie sonst nur die
Tiere in Schönbrunn. Und auch an der Fütterung hat es nicht gefehlt, da uns
auch diverse „Köstlichkeiten“ zum Essen angeboten wurden! Beim Spiel selbst
konnte sich dann Spanien vor 31.024 Zuschauern durch einen 3:2 Erfolg vor
Paraguay den Gruppensieg sichern. Bemerkenswert zu diesem Spiel noch, dass sich
die südafrikanischen Spieler, während sich Spanien vor dem Spiel professionell
aufwärmte, durch Tanzen und singen auf das bevorstehende Spiel einstimmten.
Aber vielleicht ist dieses Ritual eines „Einschüchterungstanzes“ vor einem
Spiel dort so Tradition.
Am nächsten Tag (13.6.) besuchten wir dann noch einmal ein Brasilien-Spiel
und sicherten sich die Südamerikaner vor 38.524 Zuschauern in Suwon durch einen
klaren 5:2 Erfolg über Costa Rica den Gruppensieg vor der Türkei.
Am 14.6. wurde dann das ganze Land in den Ausnahmezustand versetzt. Es war der
Tag der letzten Gruppenspiele und hatte dabei Südkorea in Incheon
sein entscheidendes Spiel gegen Portugal zu bestreiten, sodass
auch für uns dieses Spiel wieder ein Pflichtprogramm darstellte. Da wurde alles
für die Bevölkerung zum Fußballschauen umfunktioniert, wie Kinos, Turnsäle,
Stadien, Kasernen oder natürlich alle größeren Plätze, um miterleben zu können,
wenn Korea die große Sensation und der Aufstieg in das Achtelfinale gelingen
sollte. Jedenfalls sicherte sich Korea dann vor 50.239 Zuschauern durch einen
1:0 Erfolg gegen um zwei Spieler dezimierte Portugiesen den Gruppensieg vor der
USA und herrschte danach nur noch große Feierstimmung, wie wenn bereits der
Weltmeistertitel feststehen würde.
WM-Fotos,
Teil E
(div. + Spanien - Südafrika, Costa Rica - Brasilien und Portugal - Korea)
Damit waren alle Gruppenentscheidungen gefallen und ging die WM mit dem
Achtelfinale in ihre entscheidende Phase. Für diese hatten wir uns bereits im
Vorfeld bis zum Semifinale in Seoul alle Matchkarten für sämtliche am
koreanischen Festland stattfindenden Spiele (mit Ausnahme der bedeutungslosen
Partie um Platz 3, da wir uns zu dieser Zeit wegen dem Finale schon in Japan
befinden) gesichert, um direkt vor Ort live im Stadion alle Entscheidungen in
Korea miterleben zu können.
Den Anfang machte dabei für uns das 1/8-Finale in Suwon zwischen Spanien
und Irland, das die Spanier vor 38.926 Zuschauern mit viel Glück
nach einem 1:1 mit 3:2 im Elfmeterschießen gewinnen konnten und einem dabei die
wirklich fröhlichen und singgewaltigen irischen Fans leid tun konnten.
Der nächste Tag führte uns in die tiefste Provinz nach Jeonju, wo der Überraschungsgruppensieger
Mexiko (statt dem erwartenden Italien) vor 36.380 Zuschauern gegen
die USA eine 0:2 Niederlagen hinnehmen musste.
WM-Fotos,
Teil F
(div. + Spanien - Irland und Mexiko - USA)
Auch hier zeigte es sich wieder, so wie überall bei unseren Spielen in Korea:
Da störten keine betrunkenen oder randalierenden „Fans“ das Fußballfest,
saßen ohne Probleme bunt gemischt Fans aller Nationen beisammen und gab es etwa
auch im Zug bei der gemeinsamen Heimfahrt (trotz der Niederlage) keine
Differenzen unter den gegnerischen Fans. Das wäre bei uns in Österreich so gut
wie unvorstellbar! Auch gab es kein gegenseitiges Beschimpfen der gegnerischen
Mannschaft, sondern wurde das eigene Team bedingungslos angefeuert. Da könnten
sich so einige unserer Stadionbesucher ein Beispiel nehmen!
Noch einmal erwähnenswert auch die überaus große Gastfreundlichkeit der
Koreaner. So standen wir etwa kurz vor der Auslage eines koreanischen
Restaurants, um im dort aufgestellten TV-Gerät den Spielstand abzulesen. Schon
wurden wir hereingebeten um sich das Spiel anzuschauen, obwohl wir natürlich
nichts essen wollten (schon gar nicht diverse koreanische Mahlzeiten am Boden
sitzend und mit Stäbchen). Anstandshalber bestellten wir uns dann auch etwas
zum Trinken, wurden vom Gastwirt auch noch mit etwas Knabbergebäck versorgt und
kamen die Kinder des Lokalbesitzers uns besichtigen, die anscheinend noch nie
Europäer zu Gesicht bekommen hatten. Nach Ende des Spieles dann der Gipfel: Als
wir unsere konsumierten Getränke bezahlen wollten wurde die Annahme des Geldes
verweigert und wir auf diese eingeladen. Einfach unglaublich! Man hatte
überhaupt den Eindruck, dass sich alle Koreaner darüber freuten, dass sich
ausländische Gäste in ihrem Land befinden. Und als Gastfreundlichkeit wurde
alles nur mögliche unternommen, damit sich die Gäste in Korea wohl fühlen!
Den Abschluss der
Achtelfinalspiele brachte für uns dann wieder eine Bahnfahrt nach Daejeon, wo Italien
auf die gastgebenden Südkoreaner traf. Da war auch die Nachfrage
an Karten für dieses Spiel enorm und hätten wir unsere Tickets wohl mit
Riesengewinnen verkaufen können, doch wollten wir uns dieses Ereignis und das
neuerliche Schauspiel der koreanischen Fans nicht entgehen lassen. Da wurde auch
Face- und Body-Painting zur großen Mode und kamen zahlreiche Fans, so wie schon
auch bei anderen Spielen, total bemalt ins Stadion, um so seinen Teil am großen
Schauspiel mitzuwirken. Auch trieben die Erfolge in den Gruppenspielen die
Beliebtheit des holländischen Korea-Trainers Hiddink ins unermessliche und
erreichte deren Verehrung (auch ständig im TV mitzuerleben) fast schon ein
wenig Götterstatus. Und als dann noch Korea im Achtelfinalspiel gegen Italien
vor 38.588 Zuschauern nach „Golden Goal“ mit 2:1 siegreich blieb und ins
1/4-Finale aufsteigen konnte, gab es überhaupt kein Halten mehr. Da herrschte
nur noch Feierstimmung und wurde dann etwa auch noch auf der Rückfahrt nach
Seoul von der koreanischen Eisenbahn Freibier ausgeteilt und erhielten wir auch
bei unserer Ankunft im Hotel auf Grund des Sieges Gratisgetränke!
WM-Fotos,
Teil G
(div. + Korea - Italien)
Somit war das 1/8-Finale abgeschlossen und gab es nun zwei spielfreie Tage (die
wieder touristischen Aktivitäten gewidmet waren), ehe die WM mit dem 1/4-Finale
fortgesetzt wurde.
Aus diesem Grund begaben wir uns dann mit der Bahn wieder einmal nach Ulsan, wo
wir uns zunächst ein Hotelzimmer nahmen (ohne dann aber die Absicht zu haben
dort zu übernachten!), um bequem und in aller Ruhe den Schlager zwischen
Brasilien und England im TV mitverfolgen zu können, ehe wir uns dann nach etwa
3 Stunden Hotelaufenthalt ins Stadion begaben, wo wir erstmals unsere lieben
Freunde aus Germanien live bei dieser WM im Stadion
„bewundern“ konnten, die vor 37.337 Zuschauern gegen die USA
mit viel Mühe 1:0 erfolgreich blieben, womit dieser Tag wohl ohne zu übertreiben
als „Schwarzer Freitag“ bezeichnet werden kann (zuerst England
ausgeschieden, dann Deutschland mit viel Glück eine Runde weiter)!
Nach dem Spiel verzichteten wir auf unser Hotel in Ulsan und begaben uns mit der
Bahn zurück nach Seoul, wo wir für etwa 2-3 Stunden zur Regeneration und zum
Frischmachen unser Hotel aufsuchten und dann gleich mit der Bahn wieder weiter
nach Gwangju fuhren.
Auffallend auch, dass man bei dieser WM bei den diversen Spielen immer wieder
die gleichen Leute trifft, wobei anscheinend ein Teil der internationalen (aber
auch koreanischen) Besucher immer im gleichen Sektor untergebracht worden sein dürften
und wir dadurch dann immer „alte Bekannte“ im Stadion treffen konnten. Erschütternd
aber auch, wie viele koreanische Besucher etwa bei den Deutschland-Spielen mit
einem Deutschland-Dress herumrannten!
Während unserer Bahnfahrt nach Gwangju rüstete sich ganz Korea zum großen
Kampf und versammelte sich zur Andacht, um nichts unversucht zu lassen und
seinen Teil zur großen Sensation und den Aufstieg Koreas ins Semifinale
beizutragen.
Doch zunächst wartete im 1/4-Finale in Gwangju Spanien als
schwere Aufgabe und waren die Spanier vor 42.114 Zuschauern auch die klar
bessere Mannschaft, die auch das eine oder andere umstrittene, aber nicht
gegebene Tor erzielen konnte, Korea sich letztendlich nach 120
Minuten aber in ein torloses 0:0 retten konnte und dann im Elfmeterschießen das
Glück auf seiner Seite hatte und mit 5:3 erfolgreich blieb. Was sich dann
danach abspielte übertraf alles bisher erlebte. Da warteten mehr Menschen vor
dem Stadion als Besucher im Stadion waren und wurde jeder beim Verlassen des
Stadions bejubelt, umarmt und als großer Held gefeiert - auch wir Ausländer.
Oder wurden etwa die Shuttle-Busse zum Bahnhof von unzähligen Autos mit überschwänglich
jubelnden Fans eskortiert. In Seoul selbst, wo wir gegen 2 Uhr in der Früh
eintragen, wurde noch immer gefeiert und waren in der Innenstadt Millionen an
mehreren Stellen vor Großbildschirmen versammelt, um diesen historischen Erfolg
mitzuerleben. Darüber steigerte sich die Huldigung um Trainer Hiddink ins
Unermessliche und wurde nun auch ganz Holland verehrt. Auch hätte nach diesem
Sieg wohl jeder persönlich sein „Erfolgserlebnis“ haben können, da in
dieser Euphorie fast jede Koreanerin willig gewesen wäre!
Danach gab es wieder zwei spielfreie Tage, die auch wieder zu diversen Ausflügen
und Besichtigungen genutzt wurden, ehe dann am 25.6. in Seoul das erste
Semifinale ausgetragen wurde.
Da erlebte die Euphorie in Korea ihren Höhepunkt und war das Stadion mit seinen
65.256 Zuschauern wohl einer der Orte in Korea, wo am wenigsten Besucher das
Spiel mitverfolgten. So belagerten rund 1 Millionen Koreaner den Seoul Plaza
rund ums Stadion und waren in der Innenstadt von Seoul rund um den Rathausplatz
laut Zeitungsberichten 2 Millionen Menschen versammelt, um die große Finalparty
zu feiern. Auch waren überall im Lande die Stadien geöffnet, um den Bewohnern
die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit Stadionatmosphäre das Spiel via
Bildschirm mitzuverfolgen. Ebenso wurden wieder alle großen Plätze für diesen
Zweck umgerüstet.
WM-Fotos,
Teil H
(div. + Deutschland - USA, Spanien - Korea und Korea - Deutschland)
Das Spiel selbst ging dann zwar für die aufopfernd kämpfenden Koreaner
mit 0:1 verloren und hatten sich die Deutschen damit wieder einmal
ohne viel zu zeigen und ohne gegen wirklich große Gegner gewonnen zu haben bis
in Finale durchgewurstelt!
Trotzdem wurde auch nach dieser Niederlage von den koreanischen Fans gefeiert
(zwar nicht so euphorisch wie bei einem Sieg), doch war auch dieser
Semifinaleinzug ein fast unglaublicher Erfolg für Korea, der eben gebührend
gefeiert gehört! Jedenfalls war das Verhalten dieser Koreaner bei dieser WM
sensationell. Da gab es nicht so wie bei uns ein ständiges Kritisieren, Nörgeln
oder Beschimpfen, sondern erfreuten sie sich an den positiven Dingen, statt
etwas Negatives zu suchen. Es gab auch keine betrunkenen oder randalierenden
Fans, sondern war jeder auch ohne Alkohol mit Spaß bei der Sache und wurden
auch die Fans der gegnerischen Mannschaft freundlich und mit Respekt behandelt.
Dies sollte eigentlich auch bei uns eine Selbstverständlichkeit sein - aber
leider!!
Damit war mit unserem 16. Spiel das Programm für uns in Korea abgeschlossen und
hatten wir vor unserem Weiterflug nach Tokyo zum Finale noch zwei Tage Zeit um
sich diversen Aktivitäten zu widmen. So gingen wir unter anderem mit den
Haifischen auf Tuchfühlung und war auch ein Besuch des War Memorials angesagt,
wo einerseits eine Sonderschau betreffend der Entmilitarisierten Grenzzone zu
Nordkorea, mit dem sich Südkorea noch immer formal im Kriegszustand befinde,
stattfand, andererseits vor allem ausführlichst eine Darstellung rund um die
Geschehnisse des Koreakrieges erfolgte. Da wurde einem eindrucksvoll die
Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen geführt und ist wohl nur sehr schwer zu
verstehen, wieso es noch immer kriegerische Auseinandersetzungen geben muss und
kein friedliches Nebeneinander möglich ist. Und praktisch nur Stunden später,
noch bevor Südkorea am Samstag sein Spiel um Platz 3 in Daegu bestritten hatte,
fand dieses Grauen seine Fortsetzung und gab es zwischen Nord- und Südkorea
nicht weit von Seoul entfernt ein 20minütiges Seegefecht, bei dem ein südkoreanisches
Schiff versenkt wurde und dabei vier Menschen ums Leben kamen!
Vielleicht ist gerade auch dies mit ein Umstand, wieso sich die Bevölkerung so
sehr auf diesen einen Monat Fußball-WM als ein friedliches Fest zahlreicher
Nationen gefreut hat und dies den ausländischen Besuchern auch nachdrücklichst
zeigte, wenn man sich praktisch seit Jahrzehnten mit dem Nachbar im
Kriegszustand befindet und ständig mit der Angst von Angriffen leben muss!
Wir hatten uns zum Glück gerade noch zeitgerecht am Tag zuvor nach Japan
„abgesetzt“ wo am Sonntag (30.6.) in Yokohama das große Finale stattfand
und auch wir danach so einige Überraschungen erleben durften.
WM-Fotos,
Teil I
(div. + Finale Brasilien - Deutschland)
Zunächst aber konnte Brasilien seiner und unserer Favoritenrolle
gerecht werden und vor 69.029 Zuschauern verdient gegen Deutschland
mit 2:0 seinen 5. WM-Titel feiern, ehe für uns dann nach dem Spiel das
Abenteuer „Rückfahrt zu unserem Hotel“ begann, welches sich etwa 50 km außerhalb
von Tokyo gleich in der Nähe des Flughafens Narita befand. Zu unserer Überraschung
gab es nämlich einerseits nicht so wie bei den Spielen in Korea diverse
Shuttle-Busse, die unter anderem auch größere Hotels sowie die Bahn- und Flughäfen
anfuhren, sondern musste man sich auf die „normalen“ Verkehrsmittel
verlassen, doch die hatten teilweise nach dem Spiel bereits Betriebsschluss und
gab es da nur wegen diesem Finale keine zusätzlichen späteren Züge! Zunächst
ging es ja noch ganz problemlos und kamen wir mit einem der Superschnellzüge
Shinkansen in nur 15 Minuten von Yokohama nach Tokyo. Doch dort war es mit
unserer Freude bereits vorbei, denn hier gab es keine eingeschobenen Sonderzüge
mehr und war auch das am Bahnhof befindliche Personal nicht in der Lage, Auskünfte
über mögliche Zugsverbindungen zu geben. Da hieß es dann immer nur frei übersetzt“
„Nichts geht mehr!“. Und trotzdem gelang es uns dann noch unter
schwierigsten Umständen (die Fahrpläne und auch die Fahrscheinautomaten waren
nur in japanisch angeschrieben!) einen Zug zu finden, der zumindest in unsere
gewünschte Richtung fuhr und so die Hälfte des Weges zwischen Tokyo und
unserem Hotel zurückgelegt werden konnte. Dort war dann aber wirklich
„Feierabend“ und blieben für die restlichen rund 20 bis 25 km nur mehr das
Taxi. Doch auch hier erlebten wir unser blaues Wunden, da wir einerseits in
einem bekannten Luxushotel gleich beim Flughafen logierten (diese 3 Nächte im
Hotel kosteten dabei weit über sollte 1000,- Euro!), andererseits aber trotzdem
der Taxler nicht in der Lage war, dieses zu finden und erst nach einem Telefonat
mit dem Hotel den richtigen Weg fand. Dazu kam dann noch ein stolzer Fahrpreis
von etwa 150,- Euro, doch sollten wir am nächsten Tag bei unserem Abflug noch
viel schlimmeres erleben. Wir wussten zwar, dass Japan ein teures Pflaster ist
und hatten daher bewusst unseren Aufenthalt nur auf die letzten 3 Tage für das
Finale beschränkt und die anderen mehr als 4 Wochen im verhältnismäßig
billigen Korea verbracht. Für diese 3 Tage sollte es wohl kein so großes
Problem sein, doch gipfelte das alles dann beim Rückflug nach Wien beim
Einchecken, wo wir auf Grund der langen Reisedauer natürlich mehr als die
normal üblichen 20 kg Freigepäck hatten und uns die Japaner für die insgesamt
zusammen 30 kg Übergepäck rund unglaubliche 1.800,- Euro abknöpften, während
sich beim Flug von Seoul nach Tokyo drei Tage zuvor die Korean Air für das
gleiche Gepäck noch mit etwa bescheidenen 80,- Euro „begnügte“! Uns blieb
jedenfalls nichts anderes übrig, als alles mit Humor zu nehmen und zur
Erkenntnis zu gelangen, dass dieses halsabschneiderische Japan uns so schnell
nicht wieder sehen wird (außer unsere Austria bestreitet hier einmal in Tokyo
das Weltcupfinale!), wo uns 3 Tage Aufenthalt mehr gekostet haben, als 30 Tage
in Korea!
Auf alle Fälle hatte uns aber Wien nach etwa 12 Stunden Flugzeit wieder, wo wir
am Montag (1.7.) so gegen 16 Uhr eintrafen und bleibt uns nur wenig Zeit, da
bereits rund eine Woche später wieder die neue Meisterschafts-Saison startet.
Zusammengefasst muss nach fast einem Monat Aufenthalt in Korea und dem
Kurzbesuch in Japan zum Finale festgestellt werden, dass diese WM auch im
Vergleich zu den bisherigen von uns besuchten WM- oder EM-Endrunden unabhängig
von den sportlichen Ergebnissen ein beeindruckendes einmaliges Erlebnis
darstellte, vor allem im Hinblick auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
der koreanischen Bevölkerung (da könnten sich so einige bei uns ein Beispiel
nehmen!), aber vor allem auch wegen der positiven Begeisterung und Euphorie vor,
während und nach einem Spiel der koreanischen Mannschaft. Da gab es keine
Ausschreitungen oder Gewalttätigkeiten gegen Fans der gegnerischen Mannschaft,
sondern wurden auch diese freundliche empfangen. Da kann man nur mit Schrecken
bereits jetzt vorhersagen, dass dies in vier Jahren in Deutschland ganz sicher
nicht der Fall sein wird, weshalb Weltmeisterschaften bevorzugt an Länder
vergeben werden sollten, wo es solche Probleme nicht gibt (so wie jetzt eben in
Korea) und man gut und gerne auf die WM 2006 in Deutschland hätte verzichten können.
Da wäre ich viel lieber z.B. nach Australien gefahren, wäre viel interessanter
gewesen!
Jedenfalls haben diese 5 Wochen beeindruckende Momente hinterlassen, die wohl
unvergesslich bleiben und alles bisher erlebte in den Schatten gestellt wurde.
WM-Fotos,
Teil A
(div. + Frankreich - Senegal)
WM-Fotos,
Teil B
(div. + Brasilien - Türkei und Korea - Polen)
WM-Fotos,
Teil C
(div. + USA - Portugal und Frankreich - Uruguay)
WM-Fotos,
Teil D
(div. + Korea - USA und Frankreich - Dänemark)
WM-Fotos,
Teil E
(div. + Spanien - Südafrika, Costa Rica - Brasilien und Portugal - Korea)
WM-Fotos,
Teil F
(div. + Spanien - Irland und Mexiko - USA)
WM-Fotos,
Teil G
(div. + Korea - Italien)
WM-Fotos,
Teil H
(div. + Deutschland - USA, Spanien - Korea und Korea - Deutschland)
WM-Fotos,
Teil I
(div. + Finale Brasilien - Deutschland)
Samstag, 6.7.2002
"Unsere"
Spielorte und Spiele, die wir besuchen:
Busan, Asian Stadium, 55.982 Plätze
(Südkorea - Polen, Frankreich - Uruguay)
Daegu, World Cup Stadium, 68.014 Plätze
(Südkorea - USA)
Daejeon, World Cup Stadium, 40.407 Plätze
(Südafrika - Spanien, Achtelfinale 4: D1-G2)
Gwangju, World Cup Stadium, 42.880 Plätze
(Viertelfinale B: 2-4)
Incheon, Munhak Stadium, 52.179 Plätze
(Dänemark - Frankreich, Portugal - Südkorea)
Jeonju, World Cup Stadium, 42.391 Plätze
(Achtelfinale 3: G1-D2)
Seogwipo, Jeju World Cup Stadium, 42.256 Plätze
Seoul, World Cup Stadium, 63.961 Plätze
(Eröffnungsspiel Frankreich - Senegal, Semifinale A-B)
Suwon, World Cup Stadium, 43.188 Plätze
(USA - Portugal, Costa Rica - Brasilien, Achtelfinale 2: B1-E2)
Ulsan, Munsu Football Stadium, 43.550 Plätze
(Brasilien - Türkei, Viertelfinale A: 1-3)
Yokohama, International Stadium, 70.564 Plätze
(Finale)
Weitere Spielorte in Japan:
Sapporo, 42.122
Plätze
Oita, 43.000 Plätze
Niigata, 42.700 Plätze
Osaka, 50.000 Plätze
Miyagi, 49.291 Plätze
Saitama, 63.700 Plätze
Ibaraki, 41.800 Plätze
Shizuoka, 50.60 Plätze
Kobe, 42.000 Plätze
Das Ticket für das
WM-Finale:

Sonntag, 26.5.2002
Alle Fotos:
© Fritz Duras, Austria aktuell (Fanclub Austria 80)
weitere Fotos der letzten Jahre in der "80er-Fotogalerie"
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